Volkskrankheit Stress - Kann CBD Bei Stress Helfen?

 Sind sie gestresst?

…jedenfalls sind sie damit nicht allein.

 Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse sind 82% der 30-39 Jährigen zumindest manchmal gestresst. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind es immerhin 66%. Als Stressursache steht die Arbeit dabei ganz vorne (1):

  • 46% der Befragten ist durch die Arbeit gestresst.
  • 43% der Befragten empfinden Stress durch zu hohe Anforderungen an sich selbst.

Wie CBD Öl bei Stress helfen kann, erklären wir in diesem Artikel.

Aber wie entsteht Stress? Und wie endet er? (falls er denn endet)

“Stress” kommt vom Englischen Ausdruck „stress“, was übersetzt Anspannung oder Druck heißt, was wiederum eine Abkürzung des Englischen „distress“ ist, was soviel heißt wie Sorge.

Der Begriff „Stress“ ist heutzutage in aller Munde, aber oftmals bestehen große Bedeutungsunterschiede in der Verwendung. Das liegt daran, dass Stress auf verschiedenen Ebenen eine Rolle spielen kann. Es gibt eine Vielzahl von Stressquellen, den sogenannten Stressoren, die sich auf unterschiedliche Art und Weise im Körper bemerkbar machen können und auch unterschiedliche Folgen haben können.

CBD Öl bei Stress

Häufig entsteht Stress, wenn die eigenen Ressourcen im krassen Missverhältnis zu äußeren Anforderungen stehen, die das Umfeld an einen hat, oder die man sich selbst auferlegt hat.

In der Regel ist dieses Ungleichgewicht eine Überforderung – es kann aber auch eine Unterforderung der eigenen Fähigkeiten sein, die etwas durch Monotonie am Arbeitsplatz entstehen kann. In den meisten Fällen ist es das aber nicht.

Stressoren - die Quellen von Stress

Als Stressoren bezeichnet man die Ursachen von Stress. Sie können in ganz unterschiedliche Bereiche umfassen und reichen von körperlichen Faktoren, wie Hunger und Müdigkeit, über Alltagsbelastungen wie Zeitdruck zu chronischen Belastungen, etwa anhaltende Arbeitsüberlastung.

Auf welcher Stress-Stufe stehst Du?

Es gibt viele Artikel über Stress, doch oftmals gelingt es nicht wirklich die einzelnen Stufen bzw. den Vorgang so anschaulich zu beschreiben, dass der Leser tatsächlich zum Nachdenken angeregt wird. Dies soll in den nun folgenden Zeilen geändert werden, die in Anlehnung an einen Englischen Artikel geschrieben wurden. (2)

1. Stresssituation: Kampf oder Flucht

Die erste Stufe von Stress ist immer eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Erlebnis. Dieses Ereignis versetzt unsere Körper in eine Art Notlage, die zu einem Anstieg an Stresshormonen, der Herz-Rate und des Blutdruckes führt. Auch die Aktivität in der Schilddrüse und in den Nebennieren ist erhöht. Kurzfristig kann dies vorteilhaft sein – die Konzentration ist erhöht. Das ist vom Körper so gewollt, denn nur so konnte früher das Überleben sichergestellt werden: Wir brauchten all unseren Fokus um uns auch der Stresssituation zu befreien – und im Gegensatz zu früher war die Stresssituation keine Deadline bei der Arbeit, sondern ein Raubtier.

2. Körperreaktion: Schadensbegrenzung

Die Freisetzung der Stresshormone und die physiologischen Reaktionen des Körpers waren nicht gut. Nun versucht der Körper dem entgegenzuwirken. Mit Cortisol. Cortisol ist unser körpereigenes Hormon, das entzündungshemmend wirkt. Diese körpereigene Schadensbegrenzung ist aber keine Langzeitlösung, sondern vom Körper nur dazu gedacht, um den angerichteten Schaden bestmöglich zu bekämpfen, während die Ursache des Stresses bewältig wird. Man soll das Raubtier erlegen, das ist zumindest das, was unser Körper von uns verlangt.

3. Die Wahl: Erholung oder Adaption

Im Gegensatz zu früher, sind die Stresssituationen heutzutage aber wesentlich länger, als damals. Wenn die eine Deadline vorüber ist, so wartet schon der nächste Stapel Arbeit auf einen – mit der nächsten Deadline.

Und nun hast Du die Wahl. Um es in den Worten der Matrix auszudrücken: Wählst Du die blaue Pille oder die Rote? Wahrheit oder Scheinwelt? Gestehst Du Dir ein, dass es so nicht weitergehen kann oder machst Du weiter? Und zwar genau so, mit dem Raubtier mit den fletschenden Zähnen vor ihrer Nase, pardon, dem nächsten Arbeitsstapel mit der Deadline.

Du hast die Wahl.

4. Zu Spät: Burn-out

Zu spät. Das Burn-out ist da!

Der Körper kann die Vorgänge nicht mehr auskurieren und die durch den Stress „eingesparte Zeit“ kommt durch das Auskurieren von Depressionen oder einen Krankheitsaufenthalt wieder verloren. 

Wie gehe ich mit Stress um?

Coping Mechanismen zeigen, dass Menschen aktiv in ihr Stressmanagement eingreifen können. Auf diese Weise kann Stress gemildert oder sogar beendet werden. Generell werden dabei zwei Arten von Coping unterschieden: Emotionsbezogenes Coping und Problembezogenes Coping. Emotionsbezogenes Coping bedeutet, dass man lernt mit den Emotionen, die durch die Situation entstanden sind, umzugehen. Möglichkeiten des emotionsbezogenen Copings sind beispielsweise ein Spaziergang bei dem man mit einer Vertrauensperson über die Emotionen spricht oder Entspannungsmethoden. Problembezogenes Coping beschäftigt sich mit der aktiven Veränderung der Situation, das heißt es wird versucht die stressauslösenden Faktoren zu beseitigen oder zu mildern. Teilweise wird dabei aus Versehen auf vermeintliche Stressbewältigungs-Möglichkeiten zurückgegriffen, die es in Wahrheit aber leider nicht sind. Dazu zählen Zigaretten, Alkohol und Drogen, die oftmals zur Abhängigkeit führen oder es entwickelt sich ein Teufelskreis aus weiteren Faktoren, die den Körper weiter unter Druck setzen, etwas Einschlafprobleme, die zu Schlafmangel und neuem Stress führen. (3,4)

 Stressunterschiede bei Frau und Mann

Studien zeigen, dass Stress bei beiden Geschlechtern auftritt, allerding sind Frauen und Mädchen stärker von Stress betroffen als Männer und Jungen. Die Stressoren von Männern und Frauen unterscheiden sich ebenfalls: Bei Frauen liegen die Ursachen von Stress meist im zwischenmenschlichen Umfeld (5), bei Männern im beruflichen Umfeld (6). 

CBD Öl bei Stress

Nun Deine Frage: Kann CBD Öl bei Stress helfen? Die Antwort ist: Ja.

Cannbidiol, oder kurz CBD wirkt zum einen auf die Adrenalinausschüttung, zum anderen wirkt der Stoff mit unserem körpereigenen Endocannabinoidsystem zusammen. Hier hemmt CBD die unter anderem die Ausschüttung von Glucocorticoidhormonen, die bei Stress freigesetzt werden. Wie oben bereits beschrieben sind diese Hormone nicht per se schädlich oder schlecht, allerdings können sie auf Dauer unvorteilhafte Folgen beispielswiese für unser Immunsystem und unseren Metabolismus haben. Erste Studien bestätigen die positive Eigenschaft von CBD bei Stress.(7, 8)

CBD Öl bei PTSD

Weitere Studien bestätigen, dass CBD erfolgreich bei PTSD eingesetzt werden kann. (9) PTSD sind Posttraumatische Belastungsstörungen oder auf Englisch post traumatic stress disorder, die nach traumatischen Erlebnissen, etwa Gewalt- oder Kriegserlebnissen, eintreten können.

Bitte besuchen Sie unseren Artikel über Medizinisches Marihuana für weitere Informationen zur CBD Forschung.

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Quellen: 

(1) https://www.tk.de/resource/blob/2026630/9154e4c71766c410dc859916aa798217/tk-stressstudie-2016-data.pdf

(2) https://www.inc.com/nicolas-cole/the-5-stages-of-stress-its-important-to-know-which-one-youre-in.html

(3) Sinha, R. (2008). "Chronic Stress, Drug Use, and Vulnerability to Addiction." Annals of the New York Academy of Sciences, Vol. 1141, pp. 105-130.

(4) Vgontzas, A.N. et al. (1997). "Chronic insomnia and activity of the stress system: a preliminary study." Journal of Psychosomatic Research, Vol. 45, pp. 21-31.

(5) Solomon, L. J. & Rothblum, E. D. (1986). Stress, coping and social support in women. The Behaviour Therapist, 9, 199-204.

(6) Rüesch, P. & Manzoni, P. (2003). Psychische Gesundheit in der Schweiz. Monitoring. Neuenburg, Schweizerisches Gesundheitsobservatorium.

(7) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20439721

(8) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24353209

(9) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26644963